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Klimaschutz

Wir stellen uns den vielfältigen ökologischen Herausforderungen unserer Zeit. Dies betrifft ganz wesentlich auch den Klimaschutz. Um die Umweltverträglichkeit unserer Technologien zu optimieren, investieren wir kontinuierlich in die Forschung und Weiterentwicklung unserer Systeme. So können wir neueste Erkenntnisse über weltweite Klimaentwicklungen bei der Verbesserung unserer Produktionstechnologien sowie unserer Transportsysteme und -logistik unmittelbar umsetzen.

Energie- und CO² Einsparung

Gemeinsam mit dem WWF führen wir umfassende Analysen des Energieverbrauchs an den einzelnen Standorten durch. Im Rahmen dieses "Energy Saver" Programms zeigen wir den Betrieben Einsparungspotenziale im Vergleich mit Standorten ähnlicher Struktur und besserem Ergebnis auf und passen daraufhin die Prozesse an. Seit 2004 konnten wir so unseren Energiebedarf in der Produktion jährlich im Durchschnitt um 1,5 Prozent senken. Bis 2015 möchten wir die COČ-Effizienz in der Produktion um circa 20 Prozent gegenüber 2004 verbessern.

Erhebliches Energiesparpotenzial ergibt sich auch bei der Beheizung unserer Betriebe beim Abfüllunternehmen Coca-Cola Erfrischungsgetränke AG (CCE AG). So hat der CCE AG Standort Fürstenfeldbruck beispielsweise in Zusammenarbeit mit dem örtlichen Energieversorger ein Biomasse-Heizkraftwerk in Betrieb genommen, aus dem der Standort seine Prozesswärme bezieht. Ein neues Gebäude am CCE AG Standort Halle wird mit der Abwärme aus dem Produktionsbetrieb beheizt.

KlimavertrÄgliche KÜhlgerÄte

Verringerung des Energieverbrauchs bei Kühlgeräten und Nutzung klimaschonender Kühlmittel sind unsere Zielsetzungen. Im Einzelnen heißt das:

Steuergerät "EMS 55"

Mit Hilfe eines von Coca-Cola entwickelten Steuergerätes, dem so genannten "EMS 55", wollen wir bis 2010 den Stromverbrauch bei der Kühlung um 35 Prozent gegenüber dem Jahr 2000 verringern. Das EMS 55 passt die Kühlleistung exakt an den jeweiligen Bedarf an und senkt damit den Energieverbrauch deutlich. Seit 2006 sind bereits alle großen Kühlgeräte mit EMS 55 ausgestattet. Mittlerweile sind das bereits 44.000 Kühler. 2009 möchten wir weitere rund 8000 Kühler mit diesem Modul ausrüsten.

FKW-freier Kühler

Unterstützt von Greenpeace und der UNEP, dem Umweltprogramm der Vereinten Nationen, hat Coca-Cola die Entwicklung einer neuen Kühltechnologie auf den Weg gebracht. Sie entspricht der Anforderung nach großer Leistungsfähigkeit für gewerblich genutzte Kühlgeräte, setzt jedoch nicht die klimaschädlichen Fluorkohlenwasserstoffe (FKW) ein.

2005 wurde in Deutschland der erste Kühler in Betrieb genommen, der mit Kohlendioxid (CO2) anstelle von Fluorkohlenwasserstoffen ausgestattet ist. CO2 als Kühlmittel besitzt im Vergleich zu FKW erheblich weniger Einfluss auf das Klima. Zudem ist die Verweildauer in der Atmosphäre bedeutend geringer. Von 2005 bis 2008 haben wir bereits über 10.000 FKW-freie Kühler im deutschen Markt platziert. Für 2009 ist die Anschaffung von weiteren gut 5.000 FKW-freien Kühlern geplant.

Umweltinitiative "Green Goal™"

Als offizieller Partner der Umweltinitiative Green Goal™ hat Coca-Cola 2006 alle zwölf FIFA WM-Stadien mit insgesamt 2.000 FKW-freien Kühlgeräten ausgestattet. Damit leisteten wir einen relevanten Beitrag, die FIFA WM 2006™ zum laut FIFA "weltweit ersten klimaneutralen Sport-Großereignis" zu machen.

Modernisierung des Fuhrparks

Bei den rund 1.000 Lkws der Coca-Cola Erfrischungsgetränke AG, der sogenannten "Roten Flotte", die tagtäglich Kunden aus Handel und Gastronomie beliefern, steht aus Umweltsicht die Reduzierung von Kraftstoffverbrauch und Schadstoffausstoß im Vordergrund. So soll das Durchschnittsalter der Flotte gesenkt werden. Neu angeschaffte Lkws verbrauchen weniger Diesel und erfüllen die zurzeit strengste geltende EuroNorm. In Verbindung mit verbesserter Wartung, Fahrertrainings für einen spritsparenden Fahrstil, permanenter Routenoptimierung sowie einem beginnenden Testeinsatz von Fahrzeugen mit Hybrid-Antrieb streben wir eine kontinuierliche Energieersparnis an.